Die Wirklichkeit des Einzelnen überwinden und auf dessen Familie zu schauen ist die Grundidee der Familientherapie. Diese führte zu ungewöhnlichen Herangehensweisen und zu völlig neuen Konzepten in Beratung und Erziehung. Damals stellte die Idee, dass es hinter dem eigenen Horizont weiter geht, anerkannte und bewährte Therapieverfahren und Erziehungsansätze in Frage. Inzwischen sind die Familientherapie und die vielen systemischen Konzepte, die sich daraus entwickelten, anerkannt und in die Jahre gekommen. Das Revolutionäre ist verschwunden und den-noch lebt die Idee, dass es hinter dem Horizont noch viele neue Wege und Lösungen für die unterschiedlichsten Probleme in Beratung und Erziehung gibt.
Anreise und Registratur: ab 09.00 Uhr
Eröffnung der Tagung: Donnerstag 10.00 - 10.15 Uhr
Begrüßung durch den Vorstand der DGSF und das Vorbereitungsteam des FST Halberstadt.
Vorträge am Donnerstag (Plenum, 10.15 - 12.30 Uhr)
Neue Erkenntnisse aus der ADHS-Forschung und ihre Konsequenzen für die Beratung und Erziehung
(Dr. Helmut Bonney, Heidelberg)
Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Widerstand, systemisch gesehen.
(Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle)
Vorträge am Freitag (Plenum, 09.00 - 12.30 Uhr)
„Was, wenn Erziehung ein Spiel wäre...“
(Jürgen Hargens, Meyn)
Vom Nutzen der Hirnforschung für die Systemische Praxis
(Dr. Janine Born, Kiel)
Erziehung, Sozialisation und Ressourcen in Migrantenfamilien
(PD Dr. Haci-Halil Uslucan, Berlin)
Workshops am Donnerstag (13.30-15.00 Uhr)
„Zur klinischen Nützlichkeit der systemischen Therapie der ADHS - Erfahrungen aus der systemischen Praxis.“
(Dr. Helmut Bonney, Heidelberg)
“Systemische Beratung von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung in Einrichtungen der Behindertenhilfe.“ (Hans Worthmann, Gatersleben)
„Führen und Folgen in Balance – eine neue Beziehungsqualität in Beratung und Erziehung, mit Übungen des Tai Chi erfahren“
(Martin Neumann, Berlin)
Systemische Teamleitung – Teams leiten, die sich selbst leiten, wie geht das?
(Frank Natho, Halberstadt)
Workshops am Donnerstag (15.30-17.00 Uhr)
Eltern und Betreuer/innen als Ressource in Heimerziehung.
(Iris Winkelmann, Buxtehude)
Wenn die Erziehungsberatung zur Strafe wird – gerichtsnahe Beratung systemisch gestaltet.
(Claus Hild, Erfurt)
Das Umfeld von Menschen mit autistischer Störung gestalten.
(Eileen Greunke, Halberstadt)
Systemisches Arbeiten mit Älteren
(Dr. Janine Born, Kiel)
Workshops am Freitag (13.30-15.00 Uhr)
„Wir haben so viel geschafft!“ - Systemisches und ressourcenorientiertes Arbeiten mit Eltern von behinderten Kindern (Cornelia Tsirigotis, Aachen)
Systemische Sicht- und Herangehensweisen in Beratung und Erziehung von Jugendlichen, die alkoholabhängiges Verhalten zeigen.
(Jan-H. Obendiek, Magdeburg)
Arbeit(s) los, was nun?
(Beate Jaquet, Paderborn & Stephan Dietsche)
Familientherapie im Zwangskontext bei Kindeswohlgefährdung
(Astrid Wilhelm, Frankfurt/O. )
Chancen und Möglichkeiten der Vernetzung von Traumapädagogik und -therapie in der Arbeit mit (auch lern- und geistig behinderten) Kindern und Jugendlichen.
(Gabriele Kluwe-Schleberger)
Effektive Verfahren aus der "Tool-Box" zur emotionalen Selbstregulation
(Peter Uwe Hesse)
Details zu den Workshops finden Sie hier. »
Tagungsabend am Donnerstag (ab 19.00 Uhr)
Essen, Musical Comedy und Tanz
